Kulturrucksack NRW
NRW-Karte: hier finden Sie die Jugendkunstschule in Ihrer Nähe
Layouthilfe

Kulturrucksack NRW

Für die Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen an Kunst und Kultur

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen setzt sich für »Lebensbildung« als Gesamtheit außerschulischer Bildung vom Kindergarten über die Schule und den Sportverein bis zum Ehrenamt ein. Damit Menschen sich für Kunst und Kultur interessieren, ihre eigene Kreativität wertschätzen und die anderer respektieren, sollen sie möglichst früh mit verschiedenen Kunst- und Kultursparten in Berührung kommen. Vor diesem Hintergrund ist kulturelle Bildung, verknüpft mit Kinder- und Jugendpolitik, ein Schwerpunkt der Kulturpolitik in NRW.

Verschiedene bestehende kulturelle Bildungsprojekte und -einrichtungen in NRW verfolgen bereits sehr erfolgreich das Ziel der Persönlichkeitsentwicklung, der gesellschaftlichen Teilhabe und eines selbst bestimmten Lebens möglichst vieler Menschen von Klein an. Gerade dem Bereich der außerschulischen, informellen Bildungseinrichtungen und Träger kommt für die Lebensbildung eine bedeutende Rolle zu.

Mit dem im Dezember 2011 von Ministerin Ute Schäfer gestarteten Programm Kulturrucksack NRW wurden Nordrhein-Westfalens Kommunen aufgerufen, gemeinsam mit lokalen Trägern der Jugendarbeit und Kultureinrichtungen – z. B. Theatern, Museen, Jugendzentren oder Jugendkunstschulen – Kultur- und Bildungsangebote zu konzipieren, die Kindern und Jugendlichen neue, attraktive Möglichkeit eröffnen, sich künstlerische und kreative Fähigkeiten altersgerecht anzueignen.

Der Kulturrucksack NRW wendet sich speziell an 10- bis 14-Jährige, da in diesem Alter das Interesse an aktiver Gestaltung und individuellen Ausdrucksformen steigt und die Kinder und Jugendlichen beginnen, sich selbstständig kulturell zu betätigen. Diesem besonderen Bedarf an zielgruppenspezifischen Angeboten für diese Altersgruppe trägt das Landesprogramm Rechnung.

Kommunen mit mindestens 3.500 jungen Menschen zwischen 10 und 14 Jahren können sich direkt um eine Teilnahme bewerben, kleinere Städte und Gemeinden können sich im Verbund mit ihren Strategien und konkreten Projekten beteiligen. Die Angebote vor Ort sollen neu, gut erreichbar und für alle Kinder und Jugendliche bezahlbar sein; d. h. kostenlos oder deutlich kostenreduziert. Hierfür stellt das Kulturministerium im Startjahr rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Das Land unterstützt die beteiligten Kommunen mit jährlich 4,40 Euro pro Kind oder Jugendlichen in der genannten Altersgruppe. 2012 sind 28 Pilotkommunen am Landesprogramm beteiligt.

Als Koordinierungsstelle unterstützt, berät und begleitet die Landesarbeitsgemeinschaft Kulturpädagogische Dienste/Jugendkunstschulen NRW. e.V. die Akteure auf kommunaler Ebene bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Kulturrucksack-Angebote. Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V. wirkt als Partner an den grundsätzlichen Planungen zum Programm mit.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage www.kulturrucksack.nrw.de

 

Ansprechpartner in der Koordinierungsstelle:
Dr. Ina Rateniek, Birte Wehmeier
Kurpark 5, 59425 Unna
Telefon: 02303 25302-0
kulturrucksack@lkd-nrw.de

Initiator und Hauptförderer:
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS)
www.mfkjks.nrw.de

Partner:
Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit NRW e.V.
www.lkj-nrw.de

 

See You: Jugendkulturpreisfestival NRW & Ruhr 2010